wieviel Geld habe ich eigentlich und wieviel Geld brauche ich wirklich? – Teil 2

Ich hoffe ihr hattet schon Spaß beim Lesen des ersten Teils.

Nun zu den Regeln, die ihr vermutlich teilweise schon kennt:

  • teure Darlehens und Kredite (hier sind nicht Immobilenkredite gemeint) zurückzahlen bevor ihr Geld anlegt. Falls ihr es für die Motivation braucht auch Geld wachsen zu sehen, dann müsst ihr zweigleisig fahren und separat ansparen.
  • nötigen Versicherungsschutz herstellen, hierfür gibt es einen super Bedarfsrechner vom „Bund der Versicherten“
  • spart euch ein Polster  von entweder 5 – 6 Monatsnettogehältern bzw. mindestens 6 Monate Deckung eures Ausgabenbedarf an
  • macht euch Gedanken über eure Versorgungslücke, die es im Rentenalter geben wird, hierzu kann man auch einen Rentenlücken-Rechner gut verwenden. Ich will euch damit nicht zu einer Riesterrente raten, aber ein Gefühl dafür zu haben was auf einen zu kommen könnte ist sinnvoll. Außerdem muss man seine finanzielle Freiheit auch berechnen und schon mal zu wissen was im Alter definitv fehlen wird ist dafür ein guter Anfang. Selbstständige sollten dieses Thema sowieso sehr genau betrachten.
  • eine wirkliche Faustregel maximale Höhe deiner Miete: nimm dein Netto-Monatsgehalt (oder Netto-Einkünfte) und nehme davon ein Drittel. Mehr sollte deine Warmmiete (inkl. aller Nebenkosten) nicht ausmachen. Ist deine Miete wesentlich höher, lebst du über deinen Verhältnissen, ähnlich verhält es sich mit Kreditzahlungen für ein Eigenheim, aber hier zu schreibe ich noch einen extra Beitrag .
  • eine weitere Regel dir ihr einfach beachten solltet => FIXKOSTEN. Eure Fixkosten (Miete, Internet, Handy, Streaming-Anbieter, Versicherungen etc.) sollten nicht mehr als 50 % eures Netto-Monatsgehalt ausmachen. Meine Fixkosten liegen aktuell bei 35 %, ich habe hier aber auch noch Sparpotenzial und werde dies auch schnellst möglichst umsetzen. Sollten eure Fixkosten deutlich über 50 % monatlich ausmachen, solltest ihr verzichtbare Kosten streichen, denn sonst ist jeden Monat zum Eingang deines Gehaltes nur zu sagen, wie gewonnen so zerronnen!
  • nun die entscheidende Regel, nur leider kann man diese nicht pauschalisieren => Sparen!!! Hierfür gibt es verschiedene Ansätze. Das Deutsche Institut für Altervorsorge (DIA) emfpiehlt, dass Wohneigentümer in etwa 8 % und Mieter in etwa 9 % ihres Bruttoeinkommens sparen sollten, um Einkommenslücken zu füllen. Abhängig vom Gehalt empfiehlt DIA: 2000 Euro Bruttoeinkommen 5,5 % für Wohneigentümer und 7 Prozent für Mieter – 4000 Euro Bruttoeinkommen 9 % Wohneigentümer und 11 Prozent für Mieter => für alle die es einfacher wollen 10 – 15 % des Nettomonatseinkommen, aber bitte beachtet, diese Rücklage soll nicht für den nächsten Urlaub dienen, sondern für finanzielle Rückschläge. Für den Urlaub solltet ihr extra sparen. Dazu wird demnächst ein weiterer Blogartikel kommen.

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wieviel Geld habe ich eigentlich und wieviel brauche ich wirklich? – Teil 1

Ich denke jeder von euch hat sich diese Frage schon einmal gestellt. Manches Gehalt wirkt auf dem Gehaltszettel hoch, aber die vielen Ausgaben die man im Monat hat fressen es unbemerkt sehr schnell auf. Sei es nun Miete, Kreditraten, Leasingzahlungen oder Versicherungen.

Habt ihr genau im Blick was ihr Monat für Monat ausgebt? Wie rechnet ihr eure jährlich anfallenden Kosten ein?

Deswegen stelle ich provokant die Fragen:

  • Wieviel Geld hast du wirklich monatlich zur Verfügung?
  • Welche Kosten laufen eigentlich monatlich auf?
  • Wieviel Geld brauchst du eigentlich zum Leben?

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