wieviel Geld habe ich eigentlich und wieviel brauche ich wirklich? – Teil 1

Ich denke jeder von euch hat sich diese Frage schon einmal gestellt. Manches Gehalt wirkt auf dem Gehaltszettel hoch, aber die vielen Ausgaben die man im Monat hat fressen es unbemerkt sehr schnell auf. Sei es nun Miete, Kreditraten, Leasingzahlungen oder Versicherungen.

Habt ihr genau im Blick was ihr Monat für Monat ausgebt? Wie rechnet ihr eure jährlich anfallenden Kosten ein?

Deswegen stelle ich provokant die Fragen:

  • Wieviel Geld hast du wirklich monatlich zur Verfügung?
  • Welche Kosten laufen eigentlich monatlich auf?
  • Wieviel Geld brauchst du eigentlich zum Leben?

 

Ich habe mir hierfür vor längeren bereits eine kleine Excel-Tabelle gebastelt, die ich euch hier auch zur Verfügung stelle. In dieser Tabelle habe ich meine Einnahmen und Ausnahmen sehr genau betrachtet, was ihr dann zukünftig mit dem kleinen Tool auch machen könnt.

Schritte, die betrachtet werden sollten dabei (in Klammern gesetzt, Schritte die nur bei Zutreffenden beachtet werden müssen):

  • Step 1: stelle deine Ausgaben und Einnahmen gegenüber, denke hierbei auch an jährliche Ausgaben wie Abonnements oder Jahresbeiträge zu Vereinen, Versicherungen etc.
    Ich habe  ein separates Konto das ich per Dauerauftrag mit Geld füttere, um meine jährlichen Ausgaben monatlich anzusparen. Dadurch habe ich viel mehr Kontrolle über meine Einnahmen und Ausgaben.
    Siehe dir hierfür doch einfach auch das kleine Excel-Tool an, was ich euch hier zur Verfügung stelle. Falls du nicht genau über deine Ausgaben informiert bist, kann ich dir nur den Tipp geben ein Haushaltsbuch zuführen, um ein Gefühl für deine Ausgaben zu bekommen. Meine Bezugsgröße für meine Ausgaben ist pro Monat, da ich Angestellte bin erhalte ich somit auch monatlich mein Gehalt als Einnahme, daher ist für mich die Kostenbetrachtung pro Monat relevant. Erhälst du deine Einnahmen in anderen Zeitintervallen, solltest du diesen Zeitintervall als Bezugsgröße für deine Betrachtung heranziehen.
  • (Step 2: Falls du Schulden hast, dann zahle diese schnellst möglichst ab. Sollten deine Schulden durch Überziehung deines Girokontos oder Kreditkartenschulden zustande kommen, kann ich nur empfehlen umzuschulden auf einen Kredit mit niedrigeren Zinsen.)
  • Step 3: Setze dir Sparziele. z. B. wenn du aktuell noch nichts zur Seite legen kannst, schau in welchen Bereichen du Ausgaben einsparen kannst um eventuell etwas ansparen zu können. Was mir bei einer ersten Bestandsaufnahme auffiel war, dass ich Abonnements hatte die ich nicht wirklich las sowie, dass Versicherungen, deren Sinnhaftigkeit nich vorhanden war. Weiterhin ist es so, dass man in regelmäßigen Abständen gerade bei Versicherungen aber auch bei Handyverträgen überprüfen sollte, ob es mittlerweile ein wirtschaftlicheres Produkt gibt.
  • Step 4: Fange an zu sparen! Denke einfach nicht weiter drüber nach sondern tu es einfach!

in Teil 2 dieses Beitrags gebe ich euch Regeln mit auf den Weg für den Umgang mit eurem Geld und welche Sparrate ihr abhängig von eurem Gehalt mindestens erreichen solltet.

 

Beiträge, die demnächst veröffentlicht werden: Robo-Advisor, Erfahrungsbericht vaamo, Erfahrungsbericht Mintos, Rückblick 2017 – Ziele 2018

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar auf "wieviel Geld habe ich eigentlich und wieviel brauche ich wirklich? – Teil 1"

avatar
  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Marcel
Gast

Hallo Eva,

danke für den Artikel und die Anregungen.